Wer war wer in Lübz
Die Lübzer Familien- und Personengeschichte
Auf dieser Seite werden Informationen zur Lübzer Familien- und
Personengeschichte gegeben.
Es werden Familien und Personen beschrieben, die in der Lübzer Geschichte
von Bedeutung waren. Angefangen bei den ersten Bewohnern der Eldenburg,
weiter über Pastoren, Bürgermeister, Lehrer, ... bis hinzu berühmten
Besuchern der Stadt. Parallel dazu wird eine "Personendatenbank Lübz"
erstellt werden. Wollen Sie sich jetzt schon informieren, ob Sie Vorfahren
in Mecklenburg oder gar in Lübz hatten? Werfen Sie einen Blick auf
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Die Forschungsarbeiten zu dieser Seite stehen noch am Anfang, sodaß
laufend Aktualisierungen eingefügt werden. Haben Sie Fragen zu diesem
Thema oder möchten Sie weitere Fakten ergänzen, senden Sie bitte
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Herzlichen Dank an B. Hauser und I. Paschke für die Unterstützung bei
der Forschung.
- Erste Namen
- Bürgermeister, Ratsherren, ...
- Pastoren, Küster, Lehrer, ...
- Schriftsteller, Dichter, Künstler, ...
- Die Veteranen, Opfer vergangener Kriege
- Berühmte Einwohner
- Berühmte Besucher
- Aus Handel, Handwerk und Wirtschaft
Erste Namen
Zu den ersten "Besitzern" von Lübz, falls es bereits existierte,
können nacheinander Niklot, sein Sohn Pribislaw und sein Enkel Heinrich
Borwin I. gezählt werden. Bei der ersten mecklenburgischen
Hauptlandesteilung 1229 wurde Mecklenburg auf die vier Enkel von Heinrich
Borwin I. aufgeteilt, es entstehen die Herrschaften Mecklenburg, Werle,
Rostock und Parchim-Richenberg. Das Gebiet Ture (erstmalig 1227 erwähnt)
gelangt dabei in den Besitz
von Pribislav I. von Parchim-Richenberg. Dieser
wird jedoch um 1260 entmachtet. Sein Gebiet, auch Ture, wird daraufhin von
seinem Bruder Nicolaus I., dem Besitzer der
Herrschaft Werle, übernommen (bis 1308). In einem Krieg zwischen dem Haus Werle und
den Markgrafen von Brandenburg Anfang des 14. Jahrhunderts fielen die
Markgrafen in das werlesche Land durch die (werlesche) Ture ein. Hier erbauten
die Markgrafen Otto IV. und sein Sohn Hermann beim Dorf Lübz zur militärischen Sicherung
der Region die Eldenburg. In der lübischen Detmar-Chronik heißt es
zum Jahre 1308: "Des sulven jares weren de marcgreven wol mit ver dusent groten
rossen unde mit vele anderen volke in deme lande to wenden unde bueden dat
vaste hus de eldeneborch, dat oc lubyze is gheheten ...". Um 1313 wird die
Eldenburg vom brandenburgischen Hauptmann und Ritter Johann
von Kröcher verwaltet. 1316 weilt Heinrich II. der
Löwe auf der Eldenburg. Im Frieden von Templin 1317 trat Heinrich
der Löwe die Eldenburg wieder an die brandenburgischen Markgrafen ab,
behielt sie jedoch zur Bürgschaft des Friedens als Pfand. 1319 kommt die
Eldenburg jedoch endgültig zur Herrschaft Mecklenburg. Heinrich der
Löwe verpfändet dem Ritter Johann von Plessen
und seinem Bruder Helmhold die Eldenburg mit dem Dorfe und dem Vorwerke Lübz,
seinen Anteil am Land Ture und weiteren 14 Dörfern des Landes Sternberg
(Rückkauf 1456). Das Mecklenburgische Urkundenbuch zitiert eine Urkunde
vom 11. November 1324 und verweist auf den Pfandbrief vom 7. August 1328,
sodaß in verschiedenen Quellen beide Jahreszahlen für die Verpfändung
genannt werden. Wortlaut 1324: "hus und slot Luptze, anders genomet de Eldeneborch"
und der Wortlaut 1328: "hus to der Eldeneborch mit deme dorpe unde vorwerke to
Lubitze mit unseme dele der Thure".
Bei der Teilung Mecklenburgs 1352 zwischen den Söhnen des Fürsten
Heinrich des Löwen, den Herzögen Albrecht II. und Johann I.,
fällt die Eldenburg mit Lübz und der Ture und das Land Sternberg an
Mecklenburg-Stargard (bis 1471). Der Mecklenburger Herzog Heinrich IV. löste Burg und Dorf Lübz 1456 aus
dem Pfandbesitz der Familie von Plessen wieder ein. 1471 stirbt Ulrich II. Herzog von Mecklenburg-Stargard. Mit ihm
erlischt das Haus Stargard und Lübz fällt damit an Mecklenburg-Schwerin.
Aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts sind Namen von Baumeistern
von Türmen der Eldenburg überliefert. Es werden in verschiedenen
Verträgen genannt: 1509 Andreas Techel, 1511 Gerd Pantelitz und 1558 Hans Parr.
Bürgermeister, Ratsherren, ...
1506 werden die städtischen Privilegien durch den Landesherren bestätigt,
erstmals werden Bürgermeister und ein Rat genannt. 1509 wird in Lübz ein
Amtmann erwähnt.
Am 13.10.1761 bestõtigt Herzog Friedrich der Fromme Lübz das
Stadtreglement, das Wappen ist ein gekrönter Stierkopf mit Halsfell und
zwei Sternen zur Seite. Lübz hat jetzt einen Bürgermeister und zwei
Ratsherren (zuvor zwei Bürgermeister und mehrere Ratsherren).
| ... 1835 - 1846 ... | Hofrath Wilhelm Friedrich Alex. Stampe |
| ... 1848 - 1854 | Advocat Carl Friedrich Buchka |
| 1855 | Advocat Johann Christian Theodor Losehand |
| 1856 - 1858 | Advocat Carl Wilhelm Theodor Prätorius |
| 1859 - 1890 | Ludwig Simonis, geb. 13.12.1826 in Güstrow, gest. 7.2.1890 in Lübz |
| 1890 - 1927 | Rudolf Westphal, geb. 5.5.1855 in Barlin/Krs. Malchin, gest. 3.4.1942 in Lübz |
| 1927 - 1933 | Dr. Hans Düwel, geb. 16.7.1898 in Wittenburg, gest. 18.2.1958 in Lübz |
| 1933 - ... | Lehrer Baarss wird als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt |
| Mai - Juli 1945 | Paul Koch |
| Juli 1945 - Dezember 1950 | Paul Graepp |
| Januar 1951 - Juli 1952 | Reinhold Ihde |
| August 1952 - November 1953 | Otto Meyer |
| November 1953 - August 1955 | Heinz Anter |
| September 1955 - Januar 1959 | Otto Meyer |
| Februar 1959 - Mai 1965 | Herbert Schulz |
| September 1965 - Juni 1984 | Werner Kiepert |
| Juni 1984 - ... | Rudolf Mecha |
| 1990 - ... | Dzyak (FDP) |
| 1991 | Gudrun Stein (CDU) |
Pastoren, Küster, Lehrer, ...
Die letzten katholischen Priester zu Lübz waren Johann Holste, Jacob
Roddeke und Jacob Rütinck, denen zuletzt Heinrich Arndes, als "Kapellan" der
Herzogin, folgte.
Auf dem Schloß amtierten seit 1609 eigene Hofprediger oder Burgkapellane:
- Johann Neovinus aus Rostock, imm. 1600
- 1617 - 18.1.1629 Georg Rost, * 16.12.1582 Mansfeld, + 18.1.1629, oo Anna
Siegfried
- Caspar Wagener (nur vorübergehend in Exilio in Lübz)
Die protestantischen Prediger:
| 1560 - 22.4.1569 |
Nicodemus Berg, erster protestantischer Prediger in Lübz |
| 1569 - 1571 |
Pfarrvakanz, der berufene Erasmus Tidebul trat die Stelle nicht an;
Pfarrverweser war Elias Aderpol |
| 1571 - 1574 |
Hermann Kirchhof, Pastor; Kirchenräte: David Chyträus, Simon Pauli,
Friedrich Heine, Bartholomäus Cling |
| 2.10.1574 - 1601 |
Valentin Grön, Pastor, zugleich Hofprediger der herzoglichen
Witwen, + 1601 |
| Zur Zeit Gröns wirkte erstmals ein zweiter Prediger
in Lübz: Christoff Werner. Dann gab es bis 1771 in Lübz 2 Pastoren,
danach nur noch eine Pastoren- und eine Hilfspredigerstelle. Letzterer
war zugleich Rektor an der Stadtschule (bis 1856). |
| 1602 - 22.7.1638 |
Peter Risch, + 22.7.1638 |
| nach 22.8.1639 - 1643 |
Valentin Staak aus Goldin in der Neumark, + 15 Wochen nach seiner
Hochzeit mit Katharine Ulrichs |
| 1643 - 1646 |
3 Jahre Vakanz |
| 30.9.1646 - 1666 |
M. Friedrich Wagener aus Helmstedt, oo1 Lucia
Walter, Tochter des Sup. Joachim in Schwerin, + nach einjähriger Ehe
Anfang 1649, oo2 mit einer Tochter des Dr. Caspar Wilcken zu Wismar,
heiratete als Witwe den Nachfolger Kappe |
| 1667 - 1703 |
Thomas Kellner, zweiter Prediger 1662, voc 15.2., eingeführt 19.7.,
erster P. 1667, + 5.12.1703, oo Anna Marie Bakele aus Parchim, + als Witwe
1.7.1731 22.2.1695 zu Kellners Substituten wurde Christian Warnemünde
berufen, der dessen Tochter heiratete, aber kurz vor ihm starb. Die Witwe
heiratete P. Simonis (s.u.) |
| 1704 - 1707 |
Justus Wilhelm Kappe, zweiter P. 1667 voc 12.3., eingf. 21.4.
erster Pred. und Präpos. 19.5.1707, + Okt. 1707, oo1 Wwe des Vorgängers
Wagener geb Wilcken, + 1677 bg. 14.11., oo2 in Schwerin 13.5.1679 Anna
Margar. Stemwede get. 5.10.1659 Schwerin, + als Witwe 11.2.1729 im 70.
Jahr |
| 1707 - 1729 |
Simonis, Wilhelm Paul, get. 12.12.1675 Boizenburg, zweiter P.
4.5.1704, erster P. und Präpos. 1707, + 26.1.1729 im 54 Jahr, oo Wwe
des obigen Christian Warnemünde, Tochter des Vorgängers Kellner, + als
Witwe 1750 bg. Febr. 22 |
| 1729 - 1750 |
Hartwig, Friedrich Joachim, get. Lübz 24.4.1681, Bürgermeistersohn.
Zweiter P. 22.1.1708, erster P. und Präpos. 1729, + 1750 Febr. 20
im 69 J., oo Oelgard Katharine Kappe, Tochter des Vorgängers, get.
2.1.1685, + 1753 - 1760 |
| 1750 - 1765 | Statius, Justus Friedrich |
| 1765 - 1767 | Litzmann, Samuel Christoph |
| 1767 - 1807 | Schramm, Gotthilf Christian - beigesetzt im Predigergewölbe |
| 1808 - 1847 | Schmidt, Jak. Christian Friedrich - beigesetzt im Predigergewölbe |
| 1848 - 1852 | Hübener, Joh. Friedrich Theodor |
| 1853 - 1862 | Flörke, Wilhelm Friedr. C. Heinrich |
| 1862 - 1878 | Dabelstein, August Ludw. Albert |
| 1878 - 1888 | Krüger, Dr. C. Heinrich Adolf |
| 1888 - 1900 | Sander, Hermann Ad. Wilh. Theodor |
| 1900 - .... | Bernhardt, Hugo Gust. Eduard |
| Die zweite Pfarre |
| | Christian Petri |
| seit 1579 | M. Andreas Duncker |
| seit 1582 | Christoph Werner |
| bis 1605 | Sebastian Lau (Löwe) |
| seit 1605 | Michael Hüniken |
| 1609 - 1633 | Joachim Gerner |
| seit 1635 | Johann Bierstedt, voc. von Herzogin Anna Sophie |
| 1639 - 1653 | Christoph Niesindt (Neovinus) |
| 1653 - 1660 | Lukow, M. Joachim |
| 1660 - 1662 | war die Pfarre unbesetzt |
| 1662 - 1667 | Kellner, Thomas, s. erste Pfarre |
| 1667 - 1704 | Kappe, Justus Wilhelm, s. erste Pfarre |
| 1704 - 1707 | Simonis, Wilhelm Paul, s. erste Pfarre |
| 1708 - 1729 | Hartwig, Friedr. Joachim, s. erste Pfarre |
| 1730 - 1750 | Kämpffer, Ulrich Jakob |
| 1750 - 1758 | Studemund, Gotthard Georg |
| 1759 - 1771 | Quandt, Joach. Joh. Hartw. Friedrich |
Schriftsteller, Dichter, Künstler, ...
| Baustian, Otto |
am 25.2.1873 in Lübz als Sohn des Kaufmanns Baustian geboren. Wirkte
als Komponist und Musiker.
|
| Diers, Marie |
am 10.6.1867 in Lübz als Tochter des Pfarres Diers geboren, gest. 1952
in Sachsenhausen. Nach dem Besuch der höheren Töchterschule in Neustrelitz
legte sie 1885 in Berlin das Lehrerinnenexamen ab und arbeitete als
Lehrerin. 1895 begann sie mit ihrem schriftstellerischem Schaffen. Seit
1906 lebte sie in Großlichterfelde, später in Zehlendorf und Sachsenhausen.
Werke:
- Abenteurers Mutter. Dresden: Max Seyfert, o. J.
- Der Herrgottschulze. Hamburg: Dt. Hausbücherei, 1936
- Der Lügendoktor. Dresden, Seyfert 1918. Roman spielt in Kiewe bei Röbel.
- Der Witwenhof. Stuttgart: 1916. 142 S. Olwd. - Engelh. Allg. Roman - Bibl., Jg. 32, Bd. 15. (M)
- Der jüngste Tag im Willeböker Moor. Dresden: Seyfert Verlag, o. J.
- Die Doktorin vom Bullenberg. Dresden: Seyfert 1921
- Die Männer von Oevel. Berlin: Runge 1921. Roman spielt in Schwerin.
- Die Patienten des Doktor Ungemach. Dresden: Max Seyfert, 1925
- Die Patienten des Dr. Ungemach. Dresden: Max Seyfert Verlagsbuchhandlung, 1925
- Die Rebächle.
- Die Uhren von Nidderbrak. Geb., Scherl/ 1931
- Die Waisenkinder von Bötefüer. Dresden: Seyfert o. J.
- Die berühmte Frau. Stuttgart: Engelhorn 1920 (M)
- Die deutsche Frauenfrage in ihrem Zusammenhang mit Geschichte, Volkswirtschaft und Politik. 1921. Zeitgenössische Abhandlung.
- Die dreizehn Heiligen von Liebstadt. Berlin: Dom-Verlag, 1922. Ein Pastoren-Roman aus Mecklenburg.
- Die fünf Stiftsfräulein. Hamburg: Hanseatische Verlagsanstalt, 1928
- Die liebe Not. Bielefeld Berlin Hannover: Velhagen & Klasing , 1905
- Die sieben Sorgen des Doktor Joost. Dresden: Seyfert 1911 (M)
- Im Herrenhaus von Luckmühlen. In der Reihe: Engelhorns allgemeine Roman Bibliothek. 21. Jg. Bd. 20. Stuttgart: Engelhorn Verlag, 1905
- Karl Henning und sein Haus. 1902. Roman um Sophie Agnes, Prinzessin von Mecklenburg, in Mirow.
- Lat di nich ümsmieten. Dresden: Max Seyfert, 1925. Historischer Roman über Ferdinand von Schill.
- Mutter Dörthe. Berlin: Paul Franke, 1938 (M)
- Tante Lütte. Dresden: Max Seyfert, 1912
|
| Dohse, Richard |
am 25.5.1875 in Lübz als Sohn eines Maurers geboren, gest. 4.11.1928
in Frankfurt / Main. Wirkte als Schriftsteller und Literaturhistoriker,
veröffentlichte zahlreiche literaturhistorische Arbeiten und Gedichte
in hoch- und niederdeutsch.
Besuch der Gymnasien in Parchim und Güstrow, Studium von Sprachen,
Germanistik und Geschichte in München, Marburg, Genf und Rostock seit 1894.
Promovierte 1897 in Rostock zum Dr. Phil. Danach arbeitete er als Hilfslehrer,
Lehrer und Oberlehrer in Malchin, Kassel (1900), Frankfurt am Main (1901
- 1928). Gründete in Frankfurt die "Niederdeutsche Gesellschaft".
Werke:
- Aus stillen Stunden. 1902. Plattdeutsche Dichtungen.
- Mecklenburgisches Dichterbuch. Übersicht des zeitgenössischen literarischen Schaffens in Mecklenburg.
- Meerumschlungen. Literarisches Heimatbuch für Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck.
- Sitaf. 1914. Plattdeutsche Dichtungen.
- Von Hart tau Harten. 1905. Plattdeutsche Dichtungen.
Dohse schrieb folgendes Gedicht:
Wat leiw ick di, du oll lütt Nest,
mit all din krummen Straten.
Wo froh bün'k in din Muern wäst,
dat't kum dat Hart künn faten.
De sülwig büst du ganz un gor
dörch all de Tiden bläwen.
Ne, ut de Rauh' hett Johr för Johr
di niks nich rutedräwen.
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| Klock, Marlise |
am 26.1.1914 in Lübz als Tochter des Rechtsanwaltes Klock geboren,
1948 Studium in Stuttgart,
gest. am 11.4.1974 in Altenbach bei Heidelberg. Wirkte als Malerin
(z. B. Bilder in Gouache Mischtechnik: Die weiße Brücke, Haus am Meer).
|
| Warncke, Paul |
am 13.5.1866 in Lübz, gest. 25.4.1933 in Neubabelsberg.
Besuchte Gymnasien in Schwerin, Parchim und Rostock. Nach Lehre in
Lübeck (1886 - 1889) und kurzer Zeit in Koblenz zog er 1890 nach
Berlin. Hier arbeitete er seit 1893 als Bildhauer und vor allem als
Schriftsteller. Warncke war Redakteur und 1909 als Nachfolger von
Johannes Trojan Chefredakteur des "Kladderadatsch",
der erstmalig 1848 von Albert Hofmann und David Kalisch herausgegebenen
Zeitschrift. Werke:
- Am Borne der Borniertheit. Satirebuch.
- Fritz Reuter, woans hei lewt un schrewen hett. Stuttgart Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1906. Reuter Biographie.
- Snurrig Lüd - Snaksche Snurren ut Stadt un Land. Leipzig: Voigtländer, 1900. Läuschenbuch.
Auf dem 75 Pf Notgeldschein (1922) aus Lübz wurde ein Gedicht von
Warncke veröffentlicht:
Den stillen Weg, den geh' ich ja so gerne
Am Wiesengrund entlang,
Und um mich schwebt gleich wie aus weiter Ferne
Ein heimlich holder Klang.
Hier ragen keine Berge in die Lüfte,
Flach liegt das grüne Land;
Nicht selt'ne Blumen geben tiefe Düfte,
Geweckt vom Sonnenbrand.
Vor mit die liebe kleine Stadt, wie traulich
Der Kirchturm stumpf und klein;
Und doch - mir schien der Dom nicht so erbaulich
zu Köln am Rhein.
Ein dunkler Wald am fernen Horizonte,
Rauh stürmt, ganz rauh der Wind.
Ich aber weiß, was mir das Herz durchsonnte:
Hier war ich Kind!
Der ist in tiefster Seele treu, der die Heimat liebt wie du!
|
Die Veteranen, Opfer vergangener Kriege
1812 - 1815: Für die Lübzer Teilnehmer an den Befreiungskriegen
wird eine Gedenktafel in der Kirche angebracht.
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Böcler
Erdbahn
Ferme
Kirchhof
Liebknecht
Rieger
Schabbel
Schleede
Schult
Schultz
Wendt
Wesenberg
Winckenwerder
Wittenburg
Zabel
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1870 - 1871 war der Deutsch-Französische Krieg unter Beteiligung
mecklenburgischer Truppen. Es gibt viele Gefallene aus Lübz und Umgebung.
1885 wird ihnen zu Ehren auf dem Markt ein Kriegerdenkmal enthüllt.
Es ehrt die Toten:
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Albrecht
Bauer
Baumgarten
Bremer
Cordshagen
Gantzel
Görcke
Hacker
Hinzpeter
Holst
Johannsen
Meyenburg
Mussfeldt
Müller
Rath
Röhl
Schwager
Stapelfeldt
Stieger
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1914 - 1918: Aus Lübz und Umgebung fielen
im I. Weltkrieg 143 Soldaten (Stadt
Lübz: 93). Ihnen zu Ehren wurde 1924 im Neuen Teich ein Ehrenhain angelegt.
Um einen zentralen Gedenkstein herum befinden sich zahlreiche kleinere
Feldsteine, in die die Namen der Opfer und ihre Todesdaten eingemeißelt
wurden:
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Ahrens
Albrecht
Baguhl
Bartels
Baustian
Beese
Behrens
Belens
Bennewitz
Biemann
Blede
Bobsin
Bobzin
Bockholdt
Bohlmann
Brunnert
Böttcher
Cordes
Cornehl
Daebel
Dahlmann
Dahnke
Dechels
Dittmann
Dohse
Doss
Dörge
Ehlers
Engelen
Fehmerling
Feldten
Fiedler
Franck
Frehse
Gamrath
Ganswig
Gantzel
Ganzel
Garling
Grczimislawsky
Gretzler
Groth
Gustävel
Gülholtz
Güsmer
Haack
Hachmeister
Haecker
Hahn
Hehn
Heinrich
Hennings
Hillmer
Hinkeldeyn
Hinz
Hollenbeck
Jaap
Jacobs
Jahnke
Jarchow
Kahlbohm
Klüssendorf
Kokoska
Kreienbrinck
Kreienbrink
Kröger
Kypcke
Köhnke
Lange
Lembcke
Lembke
Lotsch
Lübs
Lüth
Mallwitz
Marchefka
Matznick
Menck
Menning
Meyer
Michael
Michaelsen
Milding
Möller
Müller
Nechels
Neese
Neumann
Niemann
Pagels
Pecht
Pelzer
Pfeffer
Piechowiack
Piehl
Plege
Raszewski
Rehberg
Reinck
Reincke
Rieckhoff
Rohde
Salchow
Schabbel
Schmidt
Schröder
Schuband
Schultz
Schulz
Schwabe
Schüler
Seyer
Stapelfeldt
Stiebe
Stieger
Stiegler
Trieb
Vesper
Wegner
Westerien
Westerin
Wiedemann
Wieting
Wilken
Winter
Wolff
Wollff
Zachow
Ziems
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1939 - 1945: Den Gefallenen des 2. Weltkrieges,
den Vermißten und Verschleppten, den Getöteten und den bei der Besetzung
ums Leben gekommenen Bewohnern:
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Albrecht
Aschkodschek
Augsburg
Baade
Ballschmieter
Barbussini
Baustian
Beck
Behning
Behr
Behrens
Beutner
Bischhoff
Bogatschenko
Borgwardt
Brall
Britz
Brockmann
Bruhns
Böhnert
Chezinski
Chezowitz
Colubowa
Cords
Crelow
Crwlieche
Dahle
Dahnke
Dau
Dehns
Dellin
Dethloff
Doss
Drobotschenko
Druchmann
Ebert
Ehlert
Engel
Engels
Ergos
Famouise
Filipiat
Friedrich
Frohmert
Fründt
Fürhoff
Gabler
Gabotschewa
Gaethe
Garling
Gastmeier
Geick
Geik
Gibelny
Gilsziewka
Gloede
Graepp
Grevesmühl
Grevesmühlen
Grimm
Grossbauer
Groszbauer
Gruber
Grymislawski
Gunetzow
Hackbusch
Hang
Hapink
Herbst
Holzapfel
Homuth
Hüxstedt
Irostanke
Ivanitza
Iwanowska
Jahnke
Janowski
Jassat
Jesse
Jeve
Jewenkowa
Kaniony
Karp
Karsten
Klaeger
Kleinemöller
Kloock
Kläger
Knüppel
Kochan
Kos
Kowalew
Krause
Kuhlmann
Kuizui
Kunzel
Kuse
Kuzma
Köhler
Kühn
Lahl
Lambrecht
Lange
Leierzopf-Mellentin
Lorbeer
Lorenz
Lotzmann
Lube
Luckmann
Maxalon
Maxylon
Mecklenburg
Mellentin
Möller
Müller
Müller-Schülein
Nicknow
Paschkewitsch
Paschtuschenko
Patuschenko
Peek
Peters
Piepenhagen
Pröber
Prüssing
Rantje
Redlin
Riess
Rippe
Ritter
Rohde
Rubda
Rump
Saleja
Scharf
Schmalfeld
Schneider
Schulz
Seelig
Seidel
Sinoper
Slapink
Sonnenberg
Stecker
Stiegler
Thiel
Ulrichhöfer
Ulrichshofer
Vierk
Wahl
Wandschneider
Warncke
Wegner
Weltzien
Wenzelberg
Westerin
Westpahl
Wiese
Witt
Woese
Ziems
Zitz
de Bruijn
|
Berühmte Einwohner
Die umgebaute Eldenburg wird 1547 - 1637 als herzoglicher Witwensitz
nacheinander von drei Witwen genutzt: Anna (1547 - 1567), Anna Sopie (1576 -
1591), Sophie (1592 - 1634). Nach 1634 zerfiel das Schloß.
1547 - 1567: Die Herzogin Anna, geborene
Markgräfin von Brandenburg, Witwe des Herzogs Albrecht VII. des
Schönen von Mecklenburg, wohnt auf der Eldenburg.
1576 - 1591: Johann Albrecht I. von
Mecklenburg-Schwerin stirbt 1576. Da sein Sohn Johann VII. noch
unmündig ist, übernimmt sein Bruder, Ullrich III. von
Mecklenburg-Güstrow, die Regentschaft in beiden Landesteilen bis
1585. Johann Albrechts Witwe, die Herzogin Anna Sophie residiert in
Lübz (bis 1591).
1592 - 1634: Johann VII. wird 1585 Herzog von
Mecklenburg-Schwerin. 1592 begeht er im Alter von 34 Jahren Selbstmord. Herzog
Ulrich III. von Mecklenburg-Güstrow regiert daraufhin wieder in beiden
Landesteilen (bis 1603). Die verwitwete Herzogin Sophie, geborene Prinzessin
von Holstein, Mutter der Herzöge Adolf Friedrich I. und Johann
Albrecht II. bewohnt ab 1592 das Lübzer Schloß als dritte
Herzogswitwe (bis 1634).
... verwitwete Herzogin Sophie ... war nach Lübz,
welches ihr als Witwensitz verschrieben war, gezogen. Fand dort aber alles im
kläglichen Zustande: es mangelten die Vorräte, alle Baulichkeiten waren
sehr verfallen, Leinenzeug und Bettzeug alt und zerrissen ... Hier begann
nun die junge Witwe (sie war damals erst 23 J. alt!) mit sehr geringen
Mitteln für das ihr noch bevorstehende lange und freudlose Leben sich
einzurichten (Quelle: Boll). Um 1600 prägen die Kirche, das Scloß
und ca. 150 Fachwerkhäuser das Bild der Ackerbürgerstadt Lübz.
1627 - 1631 erobern Wallensteins Truppen Mecklenburg, Wallenstein wird dessen
Herzog. Die Herzöge Adolf Friedrich und Johann Albrecht mussten am 12/27. Mai
1628 das Land verlassen. Ihre Mutter, die Herzogin Sophie verblieb auf ihrem
Witwensitz in Lübz. 1634 verstirbt Herzogin Sophie im November im
Alter von 65 Jahren, das Schloß verfällt allmählich.
Berühmte Besucher
Von 1618 - 1648 wütet der Dreißigjährige Krieg. Mecklenburg
erleidet große Zerstörungen und hohe Menschenopfer. Im Jahr 1620
weilt König Gustav Adolf II. von Schweden in Lübz.
1903 besucht der Großherzog Friedrich Franz IV. Lübz.
Aus Handel, Handwerk und Wirtschaft
Die Brauerei
| 1877 |
August Krüger, Brauer aus Lübz, kauft am 5.7.1877 ein
Grundstück und gründet die Bairische Bier-Brauerei
"August Krüger". |
| 1883 |
Krüger geht in den Konkurs, die Brauerei wird am 6.8.1883 wieder vom
Vorbesitzer des Anwesens, des Marnitzer Rademachers Geick, erworben, der
sie zusammen mit dem Brauer Grabow unter dem Namen "Geick
& Grabow" betreibt. |
| 1886 |
Am 23.11.1886 erwirbt der Brauer Heinrich Plückhahn (Schwager von August
Krüger) die Brauerei |
| 1889 |
Auch Plückhahn geht in den Konkurs, die Brauerei wird von L. Blieffert
als Konkursverwalter verwaltet. |
| 1891 |
Adolf Heymann erwirbt die Brauerei und verpachtet sie im Frühjahr 1892 an
den Berliner Braumeister H. Büttner |
| 1896 |
Am 1.7.1896 erwirbt der Maurermeister Johann Stiegler die Brauerei |
| 1897 |
Am 30.3.1897 verkauft Stiegler die Brauerei an den Brauer Franz Radloff.
Dieser nimmt seit 1898 regelmäßige Ausbauarbeiten in der Brauerei vor.
Im gleichen Jahr führt er den Patentverschluß von Flaschen ein. 1901
wird in der Brauerei ein Dampfkessel aufgebaut.
Franz Radloff wurde am 30.8.1872 in Hütthof bei Brüel als Sohn des
Erbpachthofbesitzers Jacob Radloff (1837 Groß-Klein b/Warnemünde -
1903 Lübz)
und der Amalie geb. Hagen (1837 Jördenstorf - 1919 Schwerin) geboren.
Er durchlief bei der Rostocker Brauerei Mahn & Ohlerich eine Ausbildung
zum Brauer, später wurde er Meister. 1902 heirate Radloff Clara Unger
(1876 Magdeburg - 1949 Oberau b/Meißen) aus Magdeburg. Zwei Kinder
wurden 1903 und 1905 in Lübz geboren. Um 1907 zog er von Lübz nach
Dresden wo er u. a. als Erfinder und Inhaber der Firma IMO Apparatebau
arbeitete. Er starb 1953 in Oberau b/Meißen. |
| 1905 |
Am 7.4.1905 wird aus dem Bierverlag des Kaufmanns Planeth und der in
Konkurs gegangenen Brauerei Radloff die "Bürgerliches Brauhaus Lübz G.m.b.H." gegründet.
31 Aktionäre erwerben Anteilsscheine von 100.000 Mark. Geschäftsführer
werden der Lübzer Kaufmann Karl Planeth und der Lübzer Senator Fritz
Hollenbeck. Aufsichtsratsvorsitzender wird der Bürgermeister Rudolf
Westphal, Stellvertreter der Senator Jürgens. 1907 gründet die mecklenburgische
Wirtevereinigung eine G.m.b.H., die dem Brauhaus als Gesellschaftergruppe
beitritt. |
| 1907 |
Infolgedessen wird am 12.11.1907 wird die Firma "Bürgerliches Brauhaus Lübz G.m.b.H."
in die "Vereinsbrauerei Mecklenburgischer Wirte G.m.b.H."
umfirmiert.
1908 wird Hollenbeck als zweiter Geschäftsführer durch den Lübzer Kaufmann
Friedrich Krohn abgelöst, letzterer später durch Herrn Müller. Nach der
Einberufung von Müller am 17.11.1914, wird Carl Planeth alleiniger
Geschäftsführer.
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| 1921 |
Am 4.10.1921 wird die "Vereinsbrauerei Mecklenburgischer Wirte G.m.b.H."
in eine Aktiengesellschaft "Vereinsbrauerei Mecklenburgischer
Wirte Aktiengesellschaft zu Lübz" umgewandelt. Am 5.3.1931
übernimmt Otto Clasen die Geschäftsführung von Carl Planeth. Er hat diese
aber nur bis zum 1.8.1933 inne, Heinz Ludewig wird neuer Geschäftsführer. |
| 1934 |
In der Parchimer Str. 30a wohnen (kleine Villa):
Clasen, Otto, Brauereidirektor |
Clasen, Günther, Buchhalter
In der Parchimer Str. 30b wohnen (große Villa):
Planeth, Karl, Brauereidirektor |
Teuber, Anna, Stütze
In der Parchimer Str. 31 wohnen:
Kosakowski, Fritz, Braumeister |
Kaulen, Anton, Brauführer |
Peek, Karl, Maschinenmeister |
Behrens, Otto, Kraftwagenführer |
Fischer, Max, Chemiker
Die Villa der Parchimer Str. 30 wurde 1908 von Karl Planeth erbaut.
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| 1945 |
Durch Eigentumsübertragung hatte Richard Eisenbeiss seinen Sohn Johannes
Friedrich Eisenbeiss im Frühjahr 1945 zum größten Aktionär der Brauerei
gemacht. Letzterer nahm 1945 die amerikanische Staatsbürgerschaft an
(John Frederick).
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nach 1945 |
Am 30.9.1945 wird Happach als Treuhänder eingesetzt bis Juni 1946. Danach
war die Brauerei zeitweise unter städtischer Verwaltung, bzw. wurde sie
von verschiedenen Direktoren geleitet: Baumgard, Dotz und Wilkens. Am
18.8.1950 wurde dann Franz Gittner als Treuhänder und Betriebsleiter
eingesetzt (bis 1966). Die Brauerei firmiert unter "Vereinsbrauerei
Mecklenburgischer Wirte AG in Verwaltung" oder vereinfacht
"Vereinsbrauerei Lübz".
Am 1.8.1966 wird Karl Artelt neuer Leiter der Brauerei. |
| 1968 |
1968 wird die Vereinsbrauerei volkseigener Betrieb "VEB
Brauerei Lübz". |
| 1969 |
Am 1.1.1969 wird die Brauerei in das Getränkekombinat Schwerin
eingegliedert als: "VEB Getränkekombinat Schwerin,
Betrieb Brauerei Lübz". 1970 löst Erich Jarmer den
bisherigen Direktor Artelt ab (bis 1978). Am 1.5.1978 wird Hubert Getzin
Brauereidirektor. |
| 1990 |
Am 31.3.1990 triit die Brauerei aus dem Getränkekombinat aus wird am
1.4.1990 in die "Mecklenburgische Brauerei Lübz
G.m.b.H." umgewandelt. Die
Geschäftsführung haben Hubert Getzin, Hans-Jürgen Ahnsehl, Manfred Schwaß
und Bernd Schmidt inne. Am 1.1.1991 wird die Brauerei 100%ige Tochter der
Holsten-Brauerei AG. 1992 sind Hubert Getzin, Uwe Ebbighausen und Benno
Pottebaum Geschäftsführer.
Werbesprüche:
1991: "Lübzer Pils - Frisch wie eh und je"
1992: "Ein Land zum Leben. Lübzer Pils. Was will man mehr."
2000: "Zeit für Lübzer"
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Quellen:
- 1934: Adressbuch
- Boldt: Geschichte der Stadt Lübz, 1934
- Lindenbeck: Serie in der SVZ zum 100 jährigen Jubiläum, 1977
- Kintzel u. a.: Lübz, Beiträge zur Geschichte der Stadt, 1989
- Stutz: Brauen in Lübz, Hinstorff 2002
- Persöhnliche Information B. Hauser
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